Landkreis
Photovoltaik im Landkreis Dahme-Spreewald
Dahme-Spreewald reicht über rund 2.275 Quadratkilometer von der Berliner Stadtgrenze bei Schönefeld bis in die Niederlausitz. Im Norden wächst Neubau rund um den Flughafen BER, im Süden stehen Blockhäuser mit Rohrdach. Für ein Dach heißt das: Die Fragen in Zeuthen sind andere als die in Straupitz.
Über 3.000 gebaute Anlagen in Berlin und BrandenburgEigene Montageteams aus Berlin-Reinickendorf
Für Ihr Zuhause
Ihre Solaranlage im Landkreis Dahme-Spreewald. Passend geplant.
Wir prüfen Ihr Dach und Ihre Elektrik vor Ort. Danach erhalten Sie die Auslegung, eine Ertrags- und Wirtschaftlichkeitsprognose und Ihr Festpreisangebot. Photovoltaik und Haustechnik werden gemeinsam betrachtet.
Photovoltaik
Module und Dachbelegung passend zu Fläche, Ausrichtung und Verschattung.
Mehr erfahrenStromspeicher
Solarstrom für den Abend bereithalten. Ausgelegt nach Erzeugung und Verbrauch.
Mehr erfahrenWallbox
Das Elektroauto mit verfügbarem Solarstrom laden. Von Anfang an mitgeplant.
Mehr erfahrenWärmepumpe
Heizung und Stromversorgung aufeinander abstimmen. Mit unserem eigenen SHK-Team.
Mehr erfahrenVor Ort für Sie da
Photovoltaik in Städten und Gemeinden im Landkreis Dahme-Spreewald

Was auf den Dächern liegt
Eichwalde ist aus einer Villenkolonie hervorgegangen, Zeuthen aus einem alten Dorf am See, das nach dem Bahnanschluss wuchs. Der Bahnhof Zeuthen wurde 1897 eröffnet; um die Jahrhundertwende standen im Ort erst 111 Häuser, 1931 waren es 276. Eichwalde entstand 1893, als ein Gut für Siedler aufgeteilt und in Wald- und Gartenparzellen zerlegt wurde. Der Bestand ist danach: steile Satteldächer, Krüppelwalme, Gauben und Erker. Auf solchen Dächern geht Fläche an Aufbauten und Verschattung verloren, bevor das erste Modul liegt.
In Wildau steht mit der Schwartzkopff-Siedlung eine ganze Werkssiedlung: ab 1899 neben dem Lokomotivwerk der Berliner Maschinenbau AG gebaut, bis 1918 größtenteils fertig, 164 Häuser mit 820 Werkswohnungen, dazu eine Schule, Versorgungseinrichtungen und das „Casino“ genannte Vergnügungslokal, in dem heute das Rathaus sitzt. Die gesamte Siedlung steht unter Denkmalschutz. Lübben dagegen verlor im April 1945 etwa 85 Prozent seiner Altstadt; was dort heute steht, stammt aus dem Wiederaufbau der Nachkriegsjahre und aus dem späteren Stadtumbau rund um den Marktplatz.
Im Spreewald selbst, in Schlepzig, Straupitz, Neu Zauche oder Alt Zauche-Wußwerk, findet sich das Spreewaldhaus: Blockbau aus Kiefer oder Fichte, darauf ein Rohrdach mit etwa fünfzig Grad Neigung, damit Regen und Schnee schnell ablaufen. Auf Reet gehören keine Module. Dieselben Höfe haben aber Scheunen, Ställe und Nebengebäude mit Ziegel- oder Blechdeckung, und darauf passt oft mehr als aufs Wohnhaus.
Denkmalschutz, Biosphärenreservat und Naturparks
Die untere Denkmalschutzbehörde des Landkreises sitzt beim Bauordnungsamt in der Brückenstraße 41 in Königs Wusterhausen. Nicht in der Kreisstadt Lübben. Dort wird entschieden, wenn Ihr Haus Denkmal ist oder in einem geschützten Bereich steht. In Luckau gilt für Altstadt und Vorstädte eine Denkmalbereichssatzung; die Stadt war vom 15. Jahrhundert bis zur Kreisreform 1993 Kreisstadt und hat ihren historischen Kern behalten, während Lübben seinen verloren hat.
Das Biosphärenreservat Spreewald umfasst rund 475 Quadratkilometer. Es wurde im Oktober 1990 ausgewiesen und ein halbes Jahr später von der UNESCO anerkannt. Gegliedert ist es in Kern-, Pflege- und Entwicklungszone, wobei etwa achtzig Prozent der Fläche Entwicklungszone sind, also bewirtschaftete Kulturlandschaft, in der gewohnt und gebaut wird. Von den beiden Städten im Reservat ist Lübben die eine; sie liegt am Übergang zwischen dem nördlichen Unterspreewald und dem südöstlich anschließenden Oberspreewald.
Nördlich davon liegt der Naturpark Dahme-Heideseen, 1998 ausgewiesen, mit mehr als hundert Seen über einem Hektar; er reicht von Teupitz und Klein Köris über Prieros und Gräbendorf bis über die Kreisgrenze nach Oder-Spree. Im Süden reicht der Naturpark Niederlausitzer Landrücken in den Kreis. Ob Ihr Grundstück in einer solchen Kulisse oder in einer Gestaltungssatzung liegt, lässt sich vor der Planung klären, nicht erst beim Bauantrag.
Zwei Netzbetreiber in einem Kreis
Dahme-Spreewald ist einer der Landkreise, in denen nicht ein einziger Verteilnetzbetreiber zuständig ist. Im Norden ist es die E.DIS Netz GmbH, deren Regionalbereich Ost Brandenburg seinen Sitz in der Luckenwalder Straße 66 in Königs Wusterhausen hat. Im Süden betreibt MITNETZ STROM aus der enviaM-Gruppe rund 1.500 Kilometer Mittel- und Niederspannungsnetz im Kreisgebiet, etwa um Golßen, Lamsfeld sowie Groß und Klein Liebitz.
Die Grenze folgt dabei nicht den Gemeindegrenzen: Steinkirchen zum Beispiel ist ein Ortsteil der Kreisstadt Lübben und liegt im Netzgebiet von MITNETZ STROM. Für Sie hat das eine praktische Folge. Anmeldung, Inbetriebsetzung und Zählerwechsel laufen über den Netzbetreiber, der für Ihre Straße zuständig ist, und das ist nicht in jedem Ort dieses Kreises derselbe.
Die SolarX GmbH ist ein Fachbetrieb aus Berlin-Reinickendorf, Wittestraße 3. Wir planen Photovoltaikanlagen und Wärmepumpen und bauen sie mit eigenen Montageteams, in Berlin und Brandenburg. Was eine Anlage kostet, hängt an Dachfläche, Ausrichtung, Eindeckung und Verbrauch. In diesem Kreis zusätzlich daran, welcher Netzbetreiber für Ihre Straße zuständig ist. Deshalb steht hier keine Zahl, sondern der Rechner.

Städte und Gemeinden im Landkreis Dahme-Spreewald
- Photovoltaik in Königs Wusterhausen
- Mit knapp 40.000 Einwohnern die größte Stadt des Kreises; auf dem Funkerberg übertrug die Reichspost am 22. Dezember 1920 mit einem Weihnachtskonzert erstmals Sprache und Musik.
- Lübben (Spreewald)
- Kreisstadt am Übergang zwischen Unter- und Oberspreewald; die Altstadt wurde im April 1945 zu etwa 85 Prozent zerstört und erst in mehreren Etappen wieder aufgebaut.
- Luckau
- Vom 15. Jahrhundert bis zur Kreisreform 1993 Kreisstadt, heute mit Denkmalbereichssatzung für Altstadt und Vorstädte; im Dominikanerkloster von 1291, das bis 2005 Gefängnis war, sitzt seit 2008 das Niederlausitz-Museum.
- Wildau
- Industriestandort an der Dahme, dessen Technische Hochschule auf dem Gelände des 1897 angelegten Schwartzkopff-Lokomotivwerks steht; die ab 1899 errichtete Werkssiedlung steht komplett unter Denkmalschutz.
- Schönefeld
- Gemeinde direkt an der Berliner Stadtgrenze; seit der Eingemeindung von Großziethen, Waltersdorf, Selchow, Kiekebusch und Waßmannsdorf im Jahr 2003 und mit dem Flughafen BER der Wachstumspol des Kreises.
- Mittenwalde
- Ackerbürgerstädtchen mit erhaltenem mittelalterlichem Grundriss (eine Ellipse von rund 500 mal 400 Metern) samt Stadtmauer, Berliner Tor und dem 25 Meter hohen Pulverturm.
- Zeuthen
- Gemeinde am Westufer des Zeuthener Sees, 1375 ein Dörfchen mit vierzehn Fischerhäusern und um 1900 noch ein Ort mit 111 Häusern; seit 1992 zweiter Standort des Forschungszentrums DESY, hervorgegangen aus dem Institut für Hochenergiephysik.
- Eichwalde
- 1893 durch Aufteilung eines Guts in Wald- und Gartenparzellen entstanden, um 1900 erst 179 Wohnhäuser groß; der Baubestand ist bis heute kleinteilig und stark gegliedert.
- Schulzendorf
- Gemeinde an der Berliner Stadtgrenze, seit 1990 um rund zwei Drittel gewachsen; sie besteht aus vier Siedlungsbereichen und hat keinen gewachsenen Ortskern. Eichberg wächst unmittelbar an Eichwalde, Neu-Schulzendorf an Zeuthen.
- Bestensee
- Gemeinde mit elf Seen auf rund 540 Hektar am Rand des Naturparks Dahme-Heideseen, mit Bahnanschluss Richtung Berlin und überwiegend Einfamilienhausbestand.
- Heidesee
- Aus Dörfern wie Blossin, Wolzig, Dolgenbrodt und Bindow zusammengesetzte Gemeinde; die Ortsteile liegen verstreut an den Seen, und die Wege zwischen ihnen sind lang.
- Groß Köris
- Gemeinde an einer Kette von Seen im Naturpark Dahme-Heideseen, mit Bahnhof von 1897 an der Strecke Berlin–Görlitz und eigener Abfahrt an der A 13.
- Teupitz
- Kleine Stadt am Teupitzer See und Namensgeberin des Schenkenländchens, weil die Schenken von Landsberg hier etwa von 1330 bis 1717 ihren Hauptsitz hatten.
- Halbe
- Halbe im Schenkenländchen gehört zu unserem Einsatzgebiet. Wir stimmen die Anlage auf Gebäudebestand, Dachzustand, Verbrauch und die Bedingungen des Netzanschlusses ab.
- Golßen
- Stadt im Westen des Kreises, jahrzehntelang vom Konservenwerk und den Spreewaldgurken geprägt; hier liegt das Netz von MITNETZ STROM, nicht das von E.DIS.
- Straupitz (Spreewald)
- Dorf im Oberspreewald mit einer klassizistischen Kirche nach Entwurf Schinkels und einer Holländerwindmühle, die als Getreide-, Säge- und Leinölmühle zugleich arbeitet.
- Schlepzig
- Altes Dorf im Unterspreewald direkt an der Spree, mit Kahnhafen, Privatbrauerei und einer Fachwerkkirche; wo ein Rohrdach liegt, bleiben die Module den Nebengebäuden vorbehalten.
- Märkisch Buchholz
- Mit unter 900 Einwohnern die kleinste Stadt Brandenburgs; im Ortsbereich mündet der Dahme-Umflutkanal in die Dahme.
- Krausnick-Groß Wasserburg
- Gemeinde im Unterspreewald am Fuß der Krausnicker Berge, der höchsten Erhebung der Gegend; in Krausnick steht eine kreuzförmige Fachwerkkirche von 1727/28.
Zum Nachschlagen
Landkreis
Bauaufsichtsbehörde und untere Denkmalschutzbehörde des Landkreises Dahme-Spreewald(öffnet in neuem Tab)
um Zuständigkeit und Kontakt für Bauvorlagen und denkmalrechtliche Fragen im Kreis zu finden
Denkmalschutz
Denkmalliste des Landes Brandenburg beim BLDAM(öffnet in neuem Tab)
um in der Teildenkmalliste des Kreises nachzusehen, ob das Haus (etwa in der Schwartzkopff-Siedlung) eingetragen ist
Schutzgebiet
Verwaltung des UNESCO-Biosphärenreservats Spreewald(öffnet in neuem Tab)
um zu klären, was im Reservat um Lübben, Schlepzig und Straupitz gilt
Was Sie als Nächstes wissen wollen
Was kostet das bei mir?
In zwei Minuten zur Einschätzung: Dachfläche, Speicher, Wärmepumpe.
Welche Technik kommt aufs Dach?
Module, Wechselrichter und Speicher mit Marke, Modell und Datenblatt.
Was haben Sie schon gebaut?
Anlagen aus Berlin und Brandenburg, mit Zahlen statt Versprechen.
Die zwanzig häufigsten Fragen
Von der Genehmigung über den Netzanschluss bis zur Steuer.


