Zum Inhalt springen
SolarX Bild-Wort-Marke mit orangefarbenem Sonnensymbol, dunkler Schrift und orangefarbenem X.HeatX Bild-Wort-Marke mit grünem Wärmepumpensymbol, dunkler Schrift und grünem X.

Landkreis

Photovoltaik im Landkreis Oder-Spree

Der Landkreis Oder-Spree erstreckt sich sektorartig von der Berliner Stadtgrenze bis an die Oder. Auf gut 2.250 Quadratkilometern stehen Landhäuser der Jahrhundertwende, Wiederaufbauzeilen der Nachkriegsjahrzehnte, Feldsteinkirchen und mit Eisenhüttenstadt das größte Flächendenkmal Deutschlands. Für ein Dach heißt das: die Antwort fällt hier selten so aus wie zwei Orte weiter.

Über 3.000 gebaute Anlagen in Berlin und BrandenburgEigene Montageteams aus Berlin-Reinickendorf

Für Ihr Zuhause

Ihre Solaranlage im Landkreis Oder-Spree. Passend geplant.

Wir prüfen Ihr Dach und Ihre Elektrik vor Ort. Danach erhalten Sie die Auslegung, eine Ertrags- und Wirtschaftlichkeitsprognose und Ihr Festpreisangebot. Photovoltaik und Haustechnik werden gemeinsam betrachtet.

Eigene MontageteamsDach, Elektro und bei Bedarf Heizung und Sanitär.
Festpreisangebot in 3–7 TagenNach dem Vor-Ort-Termin, mit nachvollziehbarer Auslegung.
Zahlung nach Inbetriebnahme0 € Anzahlung. Wir gehen in Vorleistung.

Vor Ort für Sie da

Photovoltaik in Städten und Gemeinden im Landkreis Oder-Spree

Straßenansicht einer Landhaussiedlung im Landkreis Oder-Spree: steile, dunkel engobierte Ziegeldächer mit mehreren Gauben und Erkern, dazwischen kurze, unterbrochene Modulreihen, die um die Aufbauten herumgeführt sind, alte Kiefern werfen lange Schatten über die Dachflächen.
So sehen die Dächer im Westen des Kreises aus, in Schöneiche und Woltersdorf: viel Aufbau, wenig zusammenhängende Fläche, viel Kiefer.

Wo die Denkmalbehörde mitredet

Eisenhüttenstadt ist der Sonderfall. Die ab 1950 nach Plänen von Kurt W. Leucht gebaute erste sozialistische Planstadt der DDR steht mit ihren Wohnkomplexen I bis III unter Flächendenkmalschutz; es ist das größte Flächendenkmal Deutschlands. Wohnkomplex IV gehört nicht dazu. Wer hier ein Dach belegt, hat es nicht mit einem Einzeldenkmal zu tun, sondern mit einem Ensemble. Dann zählt auch, ob die Fläche von der Straße aus sichtbar ist.

Auch sonst redet der Denkmalschutz mit: in Beeskow, wo die mittelalterliche Stadtmauer auf drei Seiten des quadratischen Stadtgrundrisses steht und sechs der ursprünglich neun Mauer- und Tortürme erhalten sind; in Bad Saarow mit der ab 1906 von Ludwig Lesser sowie Emil und Ernst Kopp geplanten Villenkolonie am Scharmützelsee; in Neuzelle mit der barocken Klosteranlage. Das brandenburgische Denkmalschutzgesetz hat Photovoltaik auf Denkmalen vom Ausnahme- zum Regelfall gemacht. Zwei Bedingungen bleiben: rückbaubar muss die Anlage sein, und das Erscheinungsbild darf nicht erheblich beeinträchtigt werden.

Praktisch heißt das: der Weg führt zur unteren Denkmalschutzbehörde des Landkreises, und zwar an den Anfang der Planung, nicht ans Ende. Sie sitzt in Beeskow in der Liebknechtstraße 21/22 und entscheidet über Modulfarbe, Rahmen, Verlegebild und gelegentlich darüber, welche Dachseite überhaupt in Frage kommt. Einen Termin vereinbart man vorher, sonst steht man vor verschlossener Tür.

Welcher Netzbetreiber zuständig ist

Im größten Teil des Kreisgebiets ist die E.DIS Netz GmbH Verteilnetzbetreiber. Ihr Sitz liegt in Fürstenwalde/Spree. Der Netzbetreiber, bei dem Ihre Anlage angemeldet wird, sitzt also im eigenen Landkreis. Ihr Netzgebiet reicht von der Ostseeküste bis zum Spreewald und umfasst rund 36.000 Quadratkilometer. Über sie laufen Anmeldung, Zählerwechsel und Inbetriebsetzung.

Eisenhüttenstadt ist anders. Dort betreibt die Kommunale Energieversorgung GmbH Eisenhüttenstadt das Verteilnetz; die Stadtwerke Eisenhüttenstadt halten 51 Prozent der Anteile. Für Sie ändert das den Ansprechpartner und das Formular. Wer bei Ihnen zuständig ist, steht auf der Stromrechnung. Prüfen Sie es vor der Anmeldung, es kostet fünf Minuten.

Sonne an der Oder, Wasser in der Niederung

Der Deutsche Wetterdienst hat die Globalstrahlung der Jahre 1983 bis 2020 verglichen. Die größten positiven Veränderungen verzeichnet er in Nordrhein-Westfalen sowie in Brandenburg und Sachsen entlang der polnischen Grenze, eine Folge der sauberer gewordenen Luft. Das ist eine Zunahme, kein Spitzenwert: die höchsten absoluten Werte Deutschlands liegen weiter im Süden. Zum Thema passt, dass in Lindenberg, einem Ortsteil von Tauche, das am 16. Oktober 1905 eingeweihte Observatorium steht, an dem Max Robitzsch Strahlungsmessgeräte entwickelte.

Was Ihr Dach daraus macht, hängt an Neigung, Ausrichtung, Verschattung und Verbrauch. Zwei gleich große Dächer in Beeskow und in Schöneiche liefern nicht dasselbe, wenn über dem einen Kiefern stehen. Die Rechnung gehört deshalb an den Anfang, und dafür gibt es den Solarrechner.

In hochwassergefährdeten Gebieten berücksichtigen wir geeignete Aufstellorte für Wechselrichter und Batteriespeicher. Diesen Standortaspekt beziehen wir frühzeitig in die Anlagenplanung ein.

Und das Trinkwasser. Die 2022 eröffnete Fahrzeugfabrik bei Freienbrink in Grünheide liegt in einem Wasserschutzgebiet, versorgt wird die Gegend aus dem Wasserwerk Eggersdorf. Die Entnahmemengen sind vor Ort ein Dauerthema. Für eine Dachanlage ist eine Schutzzone meist ohne Belang. Für die Erdarbeiten an einer Wärmepumpe ist sie es nicht; welche Zone gilt, klärt die untere Wasserbehörde.

Wer in Oder-Spree plant und baut

Die SolarX GmbH ist ein Fachbetrieb aus Berlin-Reinickendorf, Wittestraße 3. Wir planen Photovoltaikanlagen und Wärmepumpen und bauen sie mit eigenen Montageteams, in Berlin und in Brandenburg. Welche Technik verbaut wird, steht unter Produkte. Was eine Anlage kostet, hängt an Dach, Verbrauch und Speicher; das rechnet der Solarrechner.

Ob Ihr Dach trägt, ob die Denkmalbehörde zustimmt und was am Ende herauskommt, lässt sich nicht aus der Ferne sagen. Das klärt ein Blick aufs Dach und ein Gespräch über den Verbrauch, in dieser Reihenfolge und nicht umgekehrt. Alles andere wäre geraten.

Nahe Ansicht eines langen Scheunen- und Stalldachs auf einem Gehöft im Landkreis Oder-Spree: flach geneigte Biberschwanzdeckung über zwanzig Meter First, ohne Gauben, die gesamte Südfläche in acht durchgehenden Reihen mit matten dunklen Modulen belegt, darunter ein gemauerter Feldsteinsockel.
In Rietz-Neuendorf, Friedland und Tauche ist die Scheune oft die bessere Fläche als das Wohnhaus, wenn das Tragwerk hält. Veranschaulichung, keine Aufnahme einer ausgeführten Anlage.

Städte und Gemeinden im Landkreis Oder-Spree

Fürstenwalde/Spree
Mit rund 32.000 Einwohnern die größte Stadt des Kreises; der Dom St. Marien trägt einen 68 Meter hohen Turm und ein Sakramentshaus von 1517.
Eisenhüttenstadt
Ab 1950 nach Plänen von Kurt W. Leucht als erste sozialistische Planstadt der DDR gebaut; vom Höchststand von über 53.000 Einwohnern im Jahr 1988 hat sich die Zahl etwa halbiert.
Beeskow
Kreisstadt mit knapp 8.000 Einwohnern; die Stadtmauer steht auf drei Seiten des quadratischen Stadtgrundrisses, sechs der ursprünglich neun Mauer- und Tortürme sind erhalten.
Erkner
Am 8. März 1944 zerstörte ein Angriff der 8. US-Luftflotte 1.007 der 1.333 Häuser restlos oder machte sie nahezu unbewohnbar.
Storkow (Mark)
180 Quadratkilometer Stadtgebiet mit vierzehn weiteren Ortsteilen, einer davon heißt Philadelphia; die Niederungsburg am Ort wird 1209 erstmals erwähnt.
Grünheide (Mark)
Knapp 9.000 Einwohner an einer Seenkette vom Priestersee bis zum Liebenberger See; die 2022 eröffnete Fahrzeugfabrik bei Freienbrink liegt in einem Wasserschutzgebiet.
Schöneiche bei Berlin
Rund 13.000 Einwohner und damit die einwohnerstärkste Gemeinde des Kreises ohne Stadtrecht; die meterspurige Straßenbahn nach Friedrichshagen fährt seit dem 28. August 1910.
Woltersdorf
Eine Schleuse gibt es hier seit 1550, der heutige Bau zwischen Kalksee und Flakensee stammt von 1882 und überwindet 2,10 Meter; die Gartenstadtsiedlung Schönblick ließ Bruno Wilhelmi ab 1902 auf aufgekauftem Bauernland anlegen.
Bad Saarow
Kurort am Scharmützelsee, nach dem Schwielochsee dem zweitgrößten natürlichen See Brandenburgs; die Villenkolonie am Ufer wurde ab 1906 von Ludwig Lesser sowie Emil und Ernst Kopp geplant.
Müllrose
Tor zum Schlaubetal; die 1275 erstmals erwähnte Müllroser Mühle arbeitet als größte noch produzierende Getreidemühle Ostbrandenburgs weiter.
Neuzelle
Seit 1589 durften die Mönche ihr Bier gewerblich verkaufen. Darauf beruft sich die Klosterbrauerei, bekannt für ihr Schwarzbier; zur Gemeinde gehören zwölf Ortsteile.
Steinhöfel
Valentin von Massow erwarb das Gut 1790 und ließ es bis 1795 von David und Friedrich Gilly umbauen; im Landschaftspark stehen ein Bibliothekstempel, ein chinesisches Haus, eine Grotte und ein künstlicher Wasserfall.
Rauen
Die Rauenschen Berge südlich von Fürstenwalde erreichen 153 Meter; in ihnen liegen die Markgrafensteine, die größten Findlinge Brandenburgs.
Friedland
Amtsfreie Stadt in der Niederlausitz, gut 174 Quadratkilometer und sechzehn Ortsteile für knapp 2.900 Einwohner; um 1780 war etwa ein Viertel der Bewohner jüdischen Glaubens.
Rietz-Neuendorf
Vierzehn Ortsteile auf fast 185 Quadratkilometern und nur rund 4.100 Einwohner; das sind gut zwanzig Menschen je Quadratkilometer.
Tauche
Zwölf Ortsteile an der Spree zwischen Schwielochsee und Unterspreewald; im Ortsteil Lindenberg steht das 1905 eingeweihte Observatorium des Deutschen Wetterdienstes.
Gosen-Neu Zittau
1752 und 1753 als preußische Spinnerdörfer angelegt; weil das Garn grob blieb, lebten beide Orte später von der Spreeschifffahrt. 1889 gründeten Schiffer aus Neu Zittau, Gosen, Wernsdorf und Freienbrink eine gemeinsame Innung mit siebenundsechzig Mitgliedern.
Spreenhagen
1285 als Sprewenhayne erwähnt, der Anger des mittelalterlichen Dorfes ist noch ablesbar; die neugotische Kirche im Ortsteil Markgrafpieske entstand 1896 bis 1898 und hat einen 48 Meter hohen Turm.
Brieskow-Finkenheerd
Sitz des gleichnamigen Amtes am Friedrich-Wilhelm-Kanal; hier brach am 23. Juli 1997 der Oderdeich, und hier lief von 1923 bis 1992 das Kraftwerk Finkenheerd.
Briesen (Mark)
Fünf Ortsteile auf gut 111 Quadratkilometern an der 1842 eröffneten Bahnstrecke Berlin–Frankfurt (Oder); die Kersdorfer Schleuse von 1888 verbindet die Spree mit dem Oder-Spree-Kanal.

Zum Nachschlagen

Was Sie als Nächstes wissen wollen

Erste Einschätzung

Lohnt sich Ihr Dach?
Sagen wir Ihnen ehrlich.

Wir prüfen Ihre Adresse, die Ausrichtung und Ihren Verbrauch und zeigen Ihnen, welches technische und wirtschaftliche Potenzial Ihr Gebäude bietet.

  • Kostenlos und unverbindlich
  • Rückruf in der Regel noch am selben Werktag
  • Keine Vertragsbindung
Standort

Wittestraße 3
13509 Berlin-Reinickendorf

Einzugsgebiet

Berlin & Brandenburg

Kostenlos & unverbindlich

In zwei Minuten zur Ersteinschätzung

  1. Anliegen & Ort
  2. Kontakt
Wofür interessieren Sie sich?

Daran sehen wir, ob Ihr Ort in unserem Einzugsgebiet liegt.

Keine Vertragsbindung. Ihre Daten nutzen wir nur für diese Anfrage.