Zum Inhalt springen
SolarX Bild-Wort-Marke mit orangefarbenem Sonnensymbol, dunkler Schrift und orangefarbenem X.HeatX Bild-Wort-Marke mit grünem Wärmepumpensymbol, dunkler Schrift und grünem X.

Landkreis

Photovoltaik im Landkreis Elbe-Elster

Der Landkreis Elbe-Elster liegt im Süden Brandenburgs, dort wo Elbe und Schwarze Elster an Sachsen und Sachsen-Anhalt grenzen. Auf 1.899 Quadratkilometern leben rund 97.000 Menschen, 51 je Quadratkilometer, verteilt auf Dörfer mit großen Bauernhöfen, sechs durch Satzung geschützte Denkmalbereiche und die Bergbaufolgelandschaft der Niederlausitz. Wer hier eine Anlage anmeldet, hat es meist mit MITNETZ STROM zu tun und nicht mit E.DIS. In Finsterwalde sind die Stadtwerke der Stadt zuständig.

Über 3.000 gebaute Anlagen in Berlin und BrandenburgEigene Montageteams aus Berlin-Reinickendorf

Für Ihr Zuhause

Ihre Solaranlage im Landkreis Elbe-Elster. Passend geplant.

Wir prüfen Ihr Dach und Ihre Elektrik vor Ort. Danach erhalten Sie die Auslegung, eine Ertrags- und Wirtschaftlichkeitsprognose und Ihr Festpreisangebot. Photovoltaik und Haustechnik werden gemeinsam betrachtet.

Eigene MontageteamsDach, Elektro und bei Bedarf Heizung und Sanitär.
Festpreisangebot in 3–7 TagenNach dem Vor-Ort-Termin, mit nachvollziehbarer Auslegung.
Zahlung nach Inbetriebnahme0 € Anzahlung. Wir gehen in Vorleistung.
Weite Hofstelle im Landkreis Elbe-Elster: eine lange Durchfahrtsscheune mit steilem Satteldach und dunkelroten Biberschwanzziegeln, darauf zwei durchgehende Reihen schwarzer Module. Davor ein abgeerntetes Roggenfeld, ein sandiger Feldweg und eine Reihe hoher Kiefern im Spätsommerlicht.
So sieht die häufigste Aufgabe in Elbe-Elster aus: Die größte Fläche liegt auf der Scheune, nicht auf dem Wohnhaus und ihr Tragwerk gehört vorher geprüft.

Durchfahrtsscheunen, Eisenbahnerziegel, Kraftwerkssiedlung

In den Dörfern des Kreises steht der Bauernhof mit Durchfahrtsscheune. Die Denkmalliste des Landes führt für Elbe-Elster Gehöfte auf, die aus Wohnhaus, Stallspeicher und Durchfahrtsscheune bestehen, in Grassau, Dubro und Horst bei Schönewalde. Auf solchen Höfen ist das Scheunendach die größte Fläche am Stück, und oft die älteste. Ein Dachstuhl, der jahrzehntelang Heu getragen hat, ist darum noch nicht für eine Modulbelegung ausgelegt. Der Statiknachweis gehört vor das Angebot.

Falkenberg/Elster ist eine Eisenbahnerstadt. Um 1900 baute die Bahn dort ganze Straßenzüge für ihr Personal: roter Ziegel, Satteldächer, derselbe Grundriss über die Zeile. Diese Eisenbahnersiedlung ist seit 1994 ein durch Satzung geschützter Denkmalbereich. Eine Anlage auf diesen Dächern ist erlaubnispflichtig. In Finsterwalde wuchs die Einwohnerzahl zwischen 1800 und 1900 von 1.600 auf 10.726, getrieben von der Tuchindustrie. Entsprechend viel Gründerzeit steht dort, mit kleinteiliger Ziegeldeckung und Gauben, die jede durchgehende Modulreihe unterbrechen.

Dazu kommt, was die Braunkohle hinterlassen hat. Um Plessa förderte die Grube Agnes ab 1894, in Tröbitz die Grube Hansa ab 1901; bei Lichterfeld hat erst der Tagebau Klettwitz-Nord der letzten DDR-Jahre die Landschaft umgegraben, aus seinem Restloch wurde der Bergheider See. Die Kraftwerkssiedlung in der Plessaer Nordstraße steht noch und ist selbst Denkmal. Und wo Wohnblocks der DDR-Jahre mit flacher Neigung und Bitumendeckung stehen, ist nicht die Tragfähigkeit die Frage, sondern die Durchdringung: wie Befestigung und Leitung durch die Abdichtung kommen, ohne sie zu öffnen.

Sechs geschützte Denkmalbereiche und was daraus folgt

Im Landkreis Elbe-Elster sind nach der Denkmalliste des Landes sechs Denkmalbereiche durch Satzung geschützt: die Stadtkerne von Doberlug und von Kirchhain, Altstadt und Neustadt von Mühlberg mit Schloss und Kloster Güldenstern, die Stadtkerne von Schönewalde und von Uebigau und die Eisenbahnersiedlung in Falkenberg/Elster. Herzberg (Elster) hat keine solche Satzung. Vier Städte des Kreises gehören daneben der Arbeitsgemeinschaft Städte mit historischen Stadtkernen an, einem Zusammenschluss von 31 Städten: Doberlug-Kirchhain, Herzberg (Elster), Mühlberg/Elbe und Uebigau-Wahrenbrück. Das ist eine Mitgliedschaft, kein Schutzstatus.

In einem Denkmalbereich ist die Anlage erlaubnispflichtig. Das Brandenburgische Denkmalschutzgesetz regelt das in § 9; die dazu ergangene Verwaltungsvorschrift über erneuerbare Energien stellt klar, dass die Erlaubnis die Regel sein soll, wenn der Einbau reversibel ist, das Erscheinungsbild nicht erheblich beeinträchtigt wird und der Eingriff in die geschützte Substanz gering bleibt. Zuständig ist die untere Denkmalschutzbehörde des Landkreises.

In der Praxis entscheiden Details: welche Dachfläche vom öffentlichen Straßenraum aus zu sehen ist, ob die Module in der Dachebene liegen statt aufgeständert, ob Rahmen und Rückseitenfolie dunkel gehalten sind. Diese Fragen gehören vor die Planung; entschieden werden sie von der unteren Denkmalschutzbehörde, den Antrag stellt der Eigentümer. Der Naturpark Niederlausitzer Heidelandschaft mit 484 Quadratkilometern berührt Dachanlagen dagegen in aller Regel nicht. Er wird erst zum Thema, sobald von Freiflächen die Rede ist.

Zwei Netzbetreiber, je nach Ort

Das ist der Punkt, an dem Unterlagen aus anderen Brandenburger Kreisen nicht passen. In weiten Teilen des Landes führt E.DIS Netz das Verteilnetz. In Elbe-Elster ist es überwiegend MITNETZ STROM, die Netzgesellschaft der enviaM-Gruppe mit Sitz in Kabelsketal; rund 3.400 Kilometer Leitung liegen hier in ihrer Verantwortung. In Finsterwalde dagegen betreiben die Stadtwerke der Stadt ihr eigenes Netz, für das Stadtgebiet mit Pechhütte und Sorno, 76,9 Quadratkilometer, gut 12.400 Stromkunden, mit eigenen Technischen Anschlussbedingungen und eigenen Netzentgelten.

Anmeldung, Zählerwechsel und Inbetriebsetzung laufen deshalb nach dem Verfahren des Netzbetreibers, der für Ihre Adresse zuständig ist. MITNETZ verstärkt das Netz im Kreis für die Aufnahme von Strom aus erneuerbaren Anlagen, 2021 etwa mit neuen Trafostationen in Goßmar und Zeckerin. Welche Einspeiseleistung an Ihrem Hausanschluss möglich ist, hängt am Ortsnetz und wird im Anmeldeverfahren geklärt.

Die SolarX GmbH ist ein Fachbetrieb aus Berlin-Reinickendorf, Wittestraße 3. Wir planen Photovoltaikanlagen und Wärmepumpen und bauen sie mit eigenen Montageteams, in Berlin und Brandenburg.

Nahe Ansicht einer geschlossenen Zeile aus rotem Ziegel im Landkreis Elbe-Elster: zweigeschossige Arbeiterhäuser um 1900, gleiche Fassaden, Satteldächer mit roten Hohlpfannen. Auf zwei Dächern liegt ein sauber abgesetztes schwarzes Modulfeld, das First und Ortgang frei lässt. Herbstlicht nach Regen.
Eisenbahnerzeilen wie diese stehen in Elbe-Elster unter Denkmalbereichssatzung; dort ist jede Anlage erlaubnispflichtig und wird mit der Behörde abgestimmt. Veranschaulichung, keine Aufnahme einer ausgeführten Anlage.

Städte und Gemeinden im Landkreis Elbe-Elster

Finsterwalde
Mit gut 15.000 Einwohnern die größte Stadt des Kreises, Sängerstadt seit einem Theaterstück von 1899; ihre Stadtwerke führen das Stromnetz der Stadt selbst.
Herzberg (Elster)
Kreisstadt an der Schwarzen Elster mit Marienkirche und botanischem Garten, seit 1816 Sitz einer Kreisverwaltung und seit 1993 der von Elbe-Elster; einen durch Satzung geschützten Denkmalbereich hat die Stadt nicht.
Bad Liebenwerda
Staatlich anerkannter Kurort mit Peloidkurbetrieb, Moorbäder gibt es hier seit 1904, dazu der Lubwartturm von etwa 1207, der Bergfried einer Wasserburg, deren Schloss 1733 ausbrannte.
Doberlug-Kirchhain
Doppelstadt seit 1950, deren Hälften zweieinhalb Kilometer auseinanderliegen; beide Stadtkerne sind eigene Denkmalbereiche, in Doberlug steht die Zisterzienserkirche, in Kirchhain zählte man 1912 noch 76 Gerbereien.
Elsterwerda
Stadt am Westrand des Schradens, mit dem Schloss, das August der Starke 1727 kaufte und nach Plänen Pöppelmanns umbauen ließ, einem Fachwerkhaus von 1720/25 und rund fünfzehn Metallbetrieben.
Falkenberg/Elster
Bahnknoten mit Turmbahnhof auf zwei Ebenen; die Siedlung aus roten Backsteinhäusern, die die Bahn um 1900 für ihr Personal baute, ist seit 1994 ein durch Satzung geschützter Denkmalbereich.
Uebigau-Wahrenbrück
Aus zwei Städten und drei Gemeinden 2001 zusammengefügt, heute 21 Ortsteile; der Stadtkern von Uebigau ist Denkmalbereich, beim Ortsteil Rothstein liegt der einzige natürlich zutage tretende Fels Brandenburgs.
Mühlberg/Elbe
Rechts der Elbe gelegen, mit dem einzigen linkselbischen Stück Brandenburgs: 1,2 Quadratkilometer Flur um die Fähre. 1547 Schlachtort, 2002 und 2013 vom Hochwasser bedroht, 2010 von einem Tornado getroffen, der über 300 Gebäude beschädigte.
Schönewalde
Kleinstadt im Fläming mit elf Ortsteilen auf 156 Quadratkilometern und einem Denkmalbereich im Stadtkern; auf ihrem Gebiet liegt der größere Teil des Fliegerhorsts Holzdorf mit dem Hubschraubergeschwader 64.
Sonnewalde
Siebzehn Ortsteile an der B 96, dazu ein Schloss, dessen Hauptgebäude 1947 abbrannte und von dem nur das Vorderschloss aus dem 15. Jahrhundert blieb.
Schlieben
Historische Wein- und Kellerstadt: Weinkeller sind seit 1510 belegt, der Weinbau wurde 1991 wieder aufgenommen, und den Moienmarkt gibt es seit 1593.
Plessa
Die Grube Agnes förderte ab 1894, 1924 ging hier die erste Abraumförderbrücke der Welt in Betrieb, und das Kraftwerk von 1927 lief bis 1992 und steht seit 1985 unter Denkmalschutz.
Röderland
2003 aus sechs Dörfern zusammengeschlossen, benannt nach der Großen Röder, mit dem denkmalgeschützten Grödel-Elsterwerdaer Floßkanal zwischen Elbe und Schwarzer Elster.
Gröden
Sitz des Amtes Schradenland, mit der Martinskirche aus den Jahren 1552 bis 1594 und der Heidehöhe, die mit 201,4 Metern der höchste Punkt Brandenburgs ist.
Lichterfeld-Schacksdorf
Knapp tausend Einwohner, drei Ortsteile mit niedersorbischen Zweitnamen und am Bergheider See die stillgelegte Abraumförderbrücke F60, die der Tagebau Klettwitz-Nord zurückließ.
Tröbitz
Rund 600 Einwohner, die Grube Hansa ab 1901 und die Erinnerung an den Verlorenen Zug von 1945, an dessen Folgen hier über 320 Menschen starben.
Massen-Niederlausitz
Sitz des Amtes Kleine Elster, sechs Ortsteile unmittelbar nordöstlich von Finsterwalde, mit einem Gewerbe- und Industriepark an der B 96 und Dorfkirchen aus dem 13. Jahrhundert.
Hohenleipisch
Im Naturpark Niederlausitzer Heidelandschaft rechts der Schwarzen Elster gelegen, früher bekannt für seine Töpfereien, heute für Streuobstwiesen; im Gemeindegebiet liegt das Naturschutzgebiet Der Loben.

Zum Nachschlagen

Was Sie als Nächstes wissen wollen

Erste Einschätzung

Lohnt sich Ihr Dach?
Sagen wir Ihnen ehrlich.

Wir prüfen Ihre Adresse, die Ausrichtung und Ihren Verbrauch und zeigen Ihnen, welches technische und wirtschaftliche Potenzial Ihr Gebäude bietet.

  • Kostenlos und unverbindlich
  • Rückruf in der Regel noch am selben Werktag
  • Keine Vertragsbindung
Standort

Wittestraße 3
13509 Berlin-Reinickendorf

Einzugsgebiet

Berlin & Brandenburg

Kostenlos & unverbindlich

In zwei Minuten zur Ersteinschätzung

  1. Anliegen & Ort
  2. Kontakt
Wofür interessieren Sie sich?

Daran sehen wir, ob Ihr Ort in unserem Einzugsgebiet liegt.

Keine Vertragsbindung. Ihre Daten nutzen wir nur für diese Anfrage.